Teilzeit mit 30 Stunden: Was bleibt netto? (2026)
30 Wochenstunden sind 75 % einer 40-Stunden-Vollzeitstelle – die wohl häufigste Teilzeitform, oft als Vier-Tage-Woche. Du gibst ein Viertel deiner Stunden ab, behältst beim Netto aber meist spürbar mehr als drei Viertel.
Der Grund ist die Steuerprogression: Mit weniger Brutto sinkt dein durchschnittlicher Steuersatz, sodass vom letzten Euro weniger Steuer abgeht. Dein Netto-Stundenlohn steigt dadurch.
Beispiel: Netto bei 30 Stunden (75 % einer 40-Stunden-Stelle)
Annahme: Steuerklasse 1, keine Kirche, gesetzlich versichert (Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %). Gleicher Stundenlohn wie in Vollzeit.
| Vollzeit 40 h | Netto (40 h) | Teilzeit 30 h | Netto (30 h) |
|---|---|---|---|
| 2.500 € brutto | ≈ 1.769 € | 1.875 € brutto | ≈ 1.410 € |
| 3.500 € brutto | ≈ 2.333 € | 2.625 € brutto | ≈ 1.841 € |
| 4.500 € brutto | ≈ 2.871 € | 3.375 € brutto | ≈ 2.264 € |
Mit deinen eigenen Zahlen rechnen
Brutto, Steuerklasse, Bundesland, Kinder, Versicherung – der Teilzeitrechner zeigt dir live, was bei 30 Stunden netto bleibt.
Im Teilzeitrechner mit 30 Stunden starten →Häufige Fragen
- Wie viel Prozent sind 30 Stunden?
- 30 von 40 Wochenstunden entsprechen 75 % einer Vollzeitstelle. Das Brutto sinkt um ein Viertel, das Netto in der Regel um weniger.
- Lohnt sich 30 statt 40 Stunden netto?
- Finanziell verlierst du weniger Netto, als die 25 % Stundenreduzierung vermuten lassen. Wie viel genau, hängt von Gehalt und Steuerklasse ab – der Rechner zeigt es dir sofort.